Autor: | Kategorie: Frachtenbörse, Lagerbörse, Logistik & Umwelt, Transport News |

Das Jahr fängt für viele an wie das Alte aufgehört hat: ungewiss. Die Meinungen zum Jahr 2013 gehen weit auseinander. Die Einen sagen, dass die Krise überstanden sei, Andere sagen, dass es mit der Wirtschaft weiter bergab gehe und die Zahl der Insolvenzen und die der Arbeitslosen steige. Positiv: es kann nur besser werden.

Das Wort Krise und Rettungsroutine wurden letztes Jahr so oft genutzt, dass man es weder lesen noch hören möchte. Für das neue Jahr wünscht man sich mehr Optimismus und Veränderung. Das Glas soll wieder halbvoll sein und am Ende des Monats soll auch ein Jeder mehr Geld im Portemonnaie haben. Minijobber können nun 50€ monatlich mehr verdienen und zahlen nun einen Beitrag von 3,9% für ihre Rente.

Für Kraftfahrer ändert sich auch einiges: Neuausgestellte Führerscheine müssen nun alle 15Jahre erneuert werden, Führerscheine der Klasse C und CE werden für Berufskraftfahrer (mit Ausnahmen) nun erst ab 21Jahren ausgestellt. Punkteabbauseminare sollen ab dem nächsten Jahr nicht mehr möglich sein.

Worauf man sich jedoch freuen kann: die Anhängerregelung wird vereinfacht und die Verkehrsunternehmensdatei kommt Mitte des Jahres. Bei der Anhängerreglung wird nur noch die Gesamtmasse bis 12t berücksichtigt. Die Verkehrsunternehmensdatei ermöglicht nun nicht mehr nun den Einblick auf Unternehmensdaten wie Sitz, Name und Rechtsform sondern auch Fahrzeuge, Namen der Verkehrsleiter, Zuwiderhandlungen und bestimmte Verwaltungsentscheidungen.

Ein positiver Ausblick: es gibt einen Zusatzetat von 750 Millionen Euro für deutsche Straßen, Schienen und Schifffahrtswege. Marode Straßen, Brücken und Schleusen werden saniert. Der Abriss der Autobahnbrücke auf der A1 bei Leverkusen zeigt, dass die Brücken vernachlässigt wurden. Viele erhielten auch nur noch die Note ausreichend. Das neue Jahr fängt an wie das alte aufgehört hat: unbeständig.

 

Quelle: spediteure.de