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Nach einigen schwächeren Jahren legt der kombinierte Verkehr in Europa zu. Hierzu zählen vor allen Dingen die Transporte per Bahn. Das Unternehmen Kombiverkehr ist eins der größten in diesem Bereich und zieht Bilanz.

kombinierter Verkehr

„Als Schienenoperateur mit dem größten europäischen Zugangebot für intermodale Verkehre profitieren wir besonders von der anhaltenden wirtschaftlichen Erholung im Euroraum“, sagt Robert Breuhahn, Geschäftsführer von Kombiverkehr. Im vergangenen Jahr konnten Wachstumsraten im zweistelligen Bereich verzeichnet werden.  Das Warenaufkommen stieg um 14,3 % ( entspricht einem Gesamtvolumen 268.800 TEU). Die europäische Nachfrage nach kombiniertem Verkehr ist sehr hoch und die Verantwortlichen rechnen mit einer konstanten Wachstumsrate.

„International ist die Nachfrage nach Transporten auf der Schiene aber weiterhin so stark, dass wir trotz des hohen Wettbewerbsdrucks für das Jahr 2014 insgesamt erneut von einem leichten Plus der transportierten Sendungen ausgehen“ so Breuhahn. Jedoch gibt es regionale Unterschiede. Es ist noch nicht solange her, dass die Fahrt eines Spezialzuges von Belgien nach Tschechien eingeführt wurde.  Dieser Zug transportiert ausschließlich Glasscheiben und kurbelt die Fahrtenzahl an. In Osteuropa muss das Unternehmen Kombiverkehr Verluste einbüßen. Bis zu 18% weniger Fahrten gab es im vergangenen Jahr!

In Frankreich streiken die Mitarbeiter des Zugverkehrs und legen somit die Wirtschaft lahm. Güter müssen über LKW nun transportiert werden. Dies dauert länger und bei weitem können die Mengen, die ein Zug transportieren kann, nicht per LKW transportiert werden. Wie sich der Streik weiter auswirken wird, ist noch nicht abschätzbar.

 

quelle: eurotransport.de