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Blogbilder_IMG_9088-miniDie Offensive wurde laut und breit angekündigt und die Polizisten stellten sich an jenem Tag auf einen ruhigen und entspannten Tag ein. Der Blitzermarathon war in aller Munde und dennoch hatten sie Einiges zu tun.

Das Fazit des fünften Blitzermarathons und des ersten bundesweiten fällt dennoch positiv aus. Die meisten Autofahrer fuhren langsamer als normal und einige erlaubten sich auch Späßchen, in dem sie sehr langsam an den Messstationen vorbeifuhren und dann aufs Gaspedal traten. „An Stellen, an denen üblicherweise bis zu 40 Fahrzeuge pro Kontrolle erfasst werden, haben wir heute nur einen einzigen Temposünder gestellt.“

Viele, die mit überhöhter Geschwindigkeit geblitzt wurden, haben einfach nicht aufgepasst bzw. auf das Tachometer geschaut. Andere hatten es besonders eilig und sind nun von Freunden, dem ÖPNV oder dem Taxi abhängig. Einer der Spitzenreiter ist ein in Gütersloh Geblitzter: 52kmh zu schnell. Reife Leistung! Auf der A1 in der Nähe von Schwelm in Fahrtrichtung Köln wurde ein Fahrer mit 250 Stundenkilometern bei erlaubten 120 kmh geblitzt. Ihm drohen vier Punkte in Flensburg sowie drei Monate Fahrverbot. Die 600 Euro Bußgeld hätte er in einen Urlaub investieren können.

Kuriositäten gab es natürlich auch: so wurde es in Krefeld tierisch. Erst musste die Polizei ein Lama einfangen, ja es wurde geblitzt, dann traten Schafe und zwei Gänse noch vor die Linse.

Wurdet ihr erwischt? Was haltet ihr vom Blitzermarathon?

 

Quelle: Rp-online.de