Author: | Category: Transport News |

versüßen uns den Alltag.
Im September war in den USA die National Truck Driver-Anerkennungs-Woche. Annerkennungswoche? In dieser Woche wird in den USA der Beruf Lkw-Fahrer aber vor allem die Lkw-Fahrer selbst für ihre harte Arbeit, die große Verantwortung und den Wert für die amerikanische Wirtschaft geschätzt. Sicherlich wäre es schön, so etwas in Europa ebenfalls zu feiern. Heute werden wir zeigen, was Lkw-Fahrer selbst im Business schätzen:

1. Die Einhaltung der Zeiten

Vielleicht legen nicht viele besonderen Wert auf die Einhaltung von Zeiten, jedoch bedeuten 15 Minuten Warten für einen Fahrer, der an einer Laderampe oder im Verkehr stecken kann, den Unterschied zwischen die Nacht im Lkw verbringen oder es nach Hause schaffen. Der Fahrer muss seine Lenk- und Ruhezeit einhalten, da sonst hohe Geldstrafen drohen. 15 Minuten im Stau warten bedeutet, dass man selbst nicht viel dagegen tun kann. Wenn man jedoch länger an einer Laderampe warten muss, weil der richtige Kollege gerade nicht vor Ort ist oder sich erst einmal eine Tasse Kaffee holen muss, ist das Verständnis für die Wartezeit wie weggefegt.

2. Fairer Lohn

Wie in allen Bereichen, wollen Arbeitnehmer Wertschätzung für ihre Arbeit. Lkw-Fahrer haben einzigartige Fähigkeiten und tragen eine hohe Verantwortung. Diese Fähigkeiten werden in der Arbeitswelt heute immer seltener. Auch deswegen sollten sie entsprechend verdienen. Ein unzufriedener Arbeitnehmer ist das letzte, was ein Unternehmen braucht und durch niedrige Löhne fördert.

3. Ehrlichkeit

Ist die Ladung für den nächsten Morgen bereits gepackt? Gibt es einen Parkplatz für den Lkw, wenn der Fahrer früher als geplant ankommt? Wird es Hafenarbeiter? Wer zahlt die Gebühren? Werden die Paletten bereits gewickelt? Dem Fahrer sollten vorab alle wichtigen Informationen gegeben werden. So fühlt er sich auch ernstgenommen, da ihm an dieser Stelle auch zugearbeitet wird. Es wird seine Arbeit auch erleichtern, da er nicht ständig telefonieren oder sich Sorgen machen muss.

4. Freizeit

Viele Lkw-Fahrer lieben die Straßen, weswegen sie sich für ihren Beruf entschieden haben. Freizeit ist auch wichtig, wie in jedem anderen Beruf. Jeder hat andere Präferenzen: Einer möchte lieber nur für kurze Routen eingesetzt werden, damit er den Abend zu Hause (bei der Familie) verbringen kann, andere fühlen sich auf der Straße pudelwohl und lieben es lange Strecken zu fahren. Für den Arbeitnehmer wäre es schön, wenn darauf Rücksicht genommen werden kann.

5. Annehmlichkeiten

Wenn der Fahrer nach einer langen Fahrt endlich zur Ladestellestelle kommt, freut er sich mit Sicherheit über eine Tasse Kaffee oder eine Kleinigkeit zu essen. Es kostet nicht viel und es macht einen großen Unterschied.

6. „Wir-Gefühl“

Fahrer haben eigentlich den schwersten Part der Arbeit, aber im Workflow und im Unternehmen selbst werden sie nicht so oft berücksichtigt. Auch die Kommunikation ist schlecht. Der Fahrer, der direkt beim Kunden ankommt, ist der, der meist nur sagen kann „Ich bin nur der Fahrer.“ So fühlt er sich nicht ernst genommen.

 

Es sind die kleinen Dinge im Leben die Großes bewirken können.