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Die Handelsbranche ist eine dynamische und international-geprägte Branche. Unternehmen von Produktion und Handel müssen sich an den Wünschen der Verbraucher orientieren und somit permanent flexibel am Markt agieren. Besonders für diese Unternehmen ist es sinnvoll Online-Frachtenbörsen aus dem Logistikbereich zu nutzen. Denn so kann man schnell und effizient freie Fahrzeuge für seine Waren auf dem Spotmarkt finden. Doch wie funktionieren diese Transportplattformen im Internet und worauf sollte man achten und sind die sicher?

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In Europa gibt es Hunderte verschiedener Fracht- und Laderaumbörsen, doch nur wenige Transportplattformen lohnen sich wirklich. Die größte Transportplattform Europas hat beispielsweise mehr als 100.000 Kunden, die bis zu 450.000 Angebote in die Plattform eingeben – täglich! Daneben gibt es eine Vielzahl kleinerer Transportbörsen mit zum Teil nur wenigen Hundert Angeboten. Die Rechnung ist aber ganz einfach: Je mehr Transport-Dienstleister und je mehr Laderaumangebote in einer Börse vorhanden sind, desto mehr Chancen haben Produktions- und Handelsunternehmen schnell und einfach ihre Güter transportieren zu lassen. Gerade bei der marktführenden Frachtenbörse stehen von verladenden Unternehmen eingestellte Frachtaufträge oftmals nur wenige Sekunden online. Kaum finden Transport-Dienstleister die Angebote in der Börse, werden sie auch bereits vergeben. Für Produktions- und Handelsunternehmen gibt es kaum eine schnellere Möglichkeit, Waren transportieren zu lassen.

Vergabe von Transportaufträgen

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Hauptarten von Frachtvergaben über Online-Plattformen: Für den sogenannten Spotmarkt gibt es Börsen, in denen tagesaktuell Frachten und freigewordene Lkw angeboten werden. Unter dem Begriff „Spotmarkt“ versteht man den Handel „on the spot“, also die kurzfristige Vergabe von Aufträgen zum jeweils gültigen Tagespreis. Die Frachtenbörsen für den Spotmarkt funktionieren dabei wie eine Art virtuelles schwarzes Brett: Ein Unternehmen gibt an, welche Waren transportiert werden müssen, ein Transport-Dienstleister meldet sich daraufhin bei dem Unternehmen und beide Geschäftspartner verhandeln die Konditionen. Die Abwicklung eines Geschäftes findet hier innerhalb eines kurzen Zeitraums statt. Die eigentliche Transaktion wird jeweils direkt zwischen den beiden Partnern, die sich in der Börse gefunden haben, abgeschlossen.

Die zweite Art der Vergabe von Transportaufträgen findet auf dem „Kontraktmarkt“ statt, der auf langfristige Geschäftsbeziehungen ausgerichtet ist. Hier werden langfristige Verträge für bestimmte Leistungspakete oder Relationen über eine Online-Vergabeplattform ausgeschrieben.

 

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