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Die 65. Ausgabe der IAA in Hannover hat ihre Türen bereits am 25. September geöffnet und lädt die Besucher noch bis zum 2.Oktober ein, sich über Neuerungen und Trends im Nutzfahrzeugbereich zu informieren. Über 2000 Aussteller aus mehr als 40 Nationen sind dieses Jahr vor Ort, um sich zu präsentieren.

Die IAA ist der wichtigste Termin für alle Beteiligten in der Nutzfahrzeugbranche. Während der diesjährigen Ausgabe werden zahlreiche Neuerungen und mehr als 300 Weltpremieren vorgestellt. Eine dieser Premieren kommt von dem Düsseldorfer Unternehmen TimoCom Soft- und Hardware GmbH. Die Produkte des Frachtenbörsenanbieters sind von nun an auch als App über das Handy nutzbar! Frachtaufträge können bequem über das Smartphone oder Tablet gesucht oder abgegeben werden. Die App für das Transportbarometer ist schon länger mobil verfügbar. An ihr lässt sich die aktuelle Situation im Gewerbe absehen. Fahrer und Spediteure sind bisher schon sehr gut vernetzt und können nun noch flexibler und effizienter arbeiten.

Ein seit langem heiß diskutiertes Thema in der Transportbranche ist der Lang-Lkw. Jetzt auf der IAA scheinen Befürworter Rückenwind zu bekommen: „Der Lang-Lkw ist ein besonders wichtiges Instrument, um die Klimaschutzziele der EU auch im Straßengüterverkehr zu erreichen“, sagte Matthias Wissmann, Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA). Auch Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt ist ein Fan des Lang-Lkw. Sein Ziel sei der Regelbetrieb der längeren Lkw. Schon lange fordern Verbände und Privatpersonen, dass Lkw effizienter sein sollen. Durch die Lang-Lkw ist das möglich.

Ulrich Schöpker, VDA-Vizepräsident und Vorstand des Trailerherstellers Schmitz Cargobull dazu: „Entscheidend ist, dass der Lang-Lkw der Schiene keine Konkurrenz macht, sondern sich gut in den Kombinierten Verkehr einfügt. Wir haben die Fahrzeuge konsequent auf die Anforderungen des Straße-Schiene-Verkehrs ausgelegt. Die Fahrzeuge sind außerdem sicher im Straßenverkehr unterwegs. Auch die Infrastruktur wird nicht stärker belastet.“

Im kombinierten Verkehr wird auch deutlich, dass sogenannte kranbare Lösungen sehr gefragt sind.