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Der französische Hersteller von Verkehrstechnik startet im Januar eine neue Verbindung mit alternativer Umschlagtechnik für nicht kranbare Sattelauflieger.

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Mit der Lohr-Methode können Sattelauflieger direkt von RoRo-Fähren auf die Schiene verladen werden. Lohr hat dafür ein neues intermodales Hafenterminal in Calais (Nordfrankreich) zur horizontalen Verladung ausgerüstet, wo die Auflieger seitlich direkt in die Waggons hineingezogen werden. Auf diese Weise können nicht kranbare Einheiten befördert werden. Die Terminals mit der Lohr-Technologie funktionieren allerdings nur mit einer entsprechenden Rangierfläche und haben deshalb einen sehr großen Platzbedarf.

Hier ein paar Zahlen und Fakten: Die rollende Autobahn durchquert Frankreich auf 1.200 Kilometern und benötigt dafür ca. 22 Stunden. Die Züge bestehen aus 20 Doppelgelenk-Niederflurwagen und nehmen insgesamt 40 Sattelauflieger auf. Jedes Jahr können 40.000 Trailer verlagert werden. Die Durchschnittsgeschwindigkeit beträgt 60 Kilometer pro Stunde. Dadurch würden, laut der Betreiber, 50 Millionen Lkw-Kilometer und 50.000 Tonnen CO2-Emissionen jährlich eingespart werden.

Es sind Verkehre von Spanien nach England oder nach Nordfrankreich und Belgien geplant.