Autor: | Kategorie: Frachtenbörse |

Wie sich das Transportgewerbe gegen Kriminelle wehren kann

Kriminalität und schwarze Schafe gibt es in jeder Branche. Im Transportgewerbe reichen diese von sogenannten „Planenschlitzern“ bis hin zu raffinierten Cyber-Kriminellen. Die letzteren haben es insbesondere auf Online-Marktplätze abgesehen. Sie spähen Daten aus und bedienen sich falscher Identitäten, um im schlimmsten Fall wertvolle Ladungen zu stehlen. Doch wie „auf der Straße“, gibt es auch im Netz bestimmte Verhaltensregeln, die man einhalten sollte, um Gefahren vorzubeugen. Gute Beispiele hierfür gibt Europas größte Transportplattform TimoCom. Auf der Unternehmensseite zeigt der erfahrene IT-Dienstleister Möglichkeiten auf, mit deren Hilfe Nutzer aus Spedition, Transport und Logistik Risiken mindern können. Ein eigenes mehrstufiges Sicherheitsnetz und Handlungsempfehlungen sollen Kriminellen keinen Angriffspunkt bieten.

 

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Laut einer Studie der Transportsicherheitsvereinigung Tapa (Transported Asset Protection Association) sind im Jahr 2015 insgesamt über 1515 Frachtdiebstähle in den Regionen Europa, Naher Osten und Afrika gemeldet worden. In Europa waren es insgesamt 832 Fälle. Die Länder mit den meisten bekanntgewordenen Diebstählen sind die Niederlande (436), Großbritannien (165) und Deutschland – wobei hier die Zahl im Vergleich zum Vorjahr von 285 auf 97 Meldungen zurückging. In 70 Fällen wurden Verluste von mehr als 100.000 Euro verzeichnet, in 5 Ländern sogar von mehr als 1 Million Euro.

Die Folgen sind meist noch schwerwiegender: Ausbleibende Lieferungen verursachen Produktionsausfälle, die zu Auftragsstornierungen, Imageverlust und im schlimmsten Fall zur Insolvenz führen können. Dabei können Unternehmen Schadensrisiken auf allen Ebenen schon im Vorfeld selbst begrenzen – beispielsweise durch Sensibilisierung der Mitarbeiter und praktische Gegenstrategien. Der Sicherheitsaspekt sollte in allen Entscheidungen der täglichen Arbeit fest verankert sein. Denn mit dem Anstieg des Straßengüterverkehrs ist zu erwarten, dass auch die Kriminalität in der Branche wachsen wird. Das Bundesverkehrsministerium geht davon aus, dass sich die Transportmenge bis zum Jahr 2025 um 27 % und damit um 3,5 Milliarden Tonnen erhöht.

Lieferketten prüfen, Schwachstellen beseitigen
Wo früher hauptsächlich Einzeltäter zu finden waren, sind heute oftmals organisierte Banden am Werk. Fantasiefirmen werden aus dem Boden gestampft und Identitäten anständiger Unternehmen missbraucht. Daher sollte man ganz genau darauf achten, wem man Zugriff auf sensible Daten gewährt. Disponenten können ihre technischen und organisatorischen Möglichkeiten nutzen, um Fahrer gezielt zu unterstützen und solchen Vorfällen entgegenzusteuern. Es empfiehlt sich, für die Route beispielweise nur sichere Stell- und Parkplätze einzuplanen. Einzelheiten zum Transport sollten auch hier nur zwischen Fahrer, Leitstelle und Vorgesetztem ausgetauscht werden.

Frachtenbörsen: Hier zählen Ganzheitlichkeit und kaufmännische Sorgfaltspflicht

Die gleiche Umsicht gilt für die Arbeit mit Online-Plattformen. Technische Stabilität und Anwenderfreundlichkeit reichen als Qualitätsfaktor für die Wahl einer Transportbörse nicht aus. Ebenso wichtig ist das Sicherheitskonzept des Anbieters. Der IT-Dienstleister TimoCom ist mit seiner Transportplattform bereits seit fast 20 Jahren erfolgreich auf dem Markt. Nicht zuletzt, weil sich die Nutzer hier in guten Händen fühlen können. Das Unternehmen bietet umfassenden Schutz durch ganzheitliche Maßnahmen und ein mehrstufiges Sicherheitsnetz. Doch die eigentlichen Aufträge werden außerhalb der Börse geschlossen – ohne weitere Beteiligung des Betreibers. Gerade deswegen ist TimoCom sehr viel daran gelegen, die Teilnehmer über mögliche Gefahren und sicheres Verhalten zu informieren.

Die wichtigsten Regeln für saubere Geschäfte
In Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Niedersachsen, dem Verband für Sicherheit in der Wirtschaft Norddeutschland (VSWN), dem Industrie- und Transportversicherer HDI Gerling sowie einem weiteren führenden Frachtenbörsen-Anbieter, Teleroute, wurden kompakte Infobroschüren und Checklisten zur Diebstahl-Prävention erstellt. Diese sind jeweils auf Fahrer, Disponenten und Management/Geschäftsleitung ausgerichtet. Mehr zum Sicherheitspaket TimoCom Secure erfährt man auf www.timocom.de unter der Rubrik „Sicherheit“. Dort stehen zudem sämtliche Checklisten und Infobroschüren zum kostenlosen Download bereit.



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