Autor: | Kategorie: Transport News |

Ladungsdiebstahl? Vorbeugen!

Schätzungen zufolge wurde im Zeitraum 2011 bis heute jeder zweite Spediteur Opfer von Ladungsdiebstahl. Die meisten Fälle ereigneten sich laut Studie wenn besonders viel zu tun ist, da dann nicht so genau hingeschaut wird. Und im Ausland. Darum gilt: lieber dreimal hinschauen.

Ladungsdiebstahl? Vorbeugen!

„Die Ware ist vom LKW gefallen. Muss weg.“ Wer hat nicht schon einmal diesen Satz gehört und ein gutes Schnäppchen gemacht oder machen wollen? Vielen ist unterbewusst sicherlich bewusst, dass es keine Ware ist, die vom LKW gefallen ist, sondern womöglich geklaut wurde. Beliebt bei Banden sind Ladungen, die schnell wieder verkauft werden können wie Elektrogeräte, Dünger, Spirituosen und Steine.

Nach einer Studie im Rahmen einer Masterarbeit an der Fachhochschule Bremerhaven am Institut für Logistikrecht und Riskmanagement in Zusammenarbeit mit der Kravag, wurde wohl jede zweite Spedition seit 2011 Opfer eines Ladungsdiebstahls. Täuschung, Betrug und Unterschlagung wurden von jedem zweiten Betroffenen angegeben. Zwei Drittel der Fälle wurden in Verbindung mit Frachtenbörsen gebracht. Auffallend ist jedoch auch gewesen, dass die meisten Aufträge von Betrügern Freitag und Montag aufgegeben wurden; zu Zeiten, wo in den Büros viel zu tun ist. Der Großteil der geklauten Ladung war für Kunden in Nachbarstaaten vorgesehen. So hatten die Banden mehr Zeit, die Ware zu verkaufen.

Was kann man tun um sich zu schützen?

Das Düsseldorfer Software-Unternehmen TimoCom ist der größte Anbieter für Fracht- und Laderaumbörsen in Europa und bietet seinen Kunden nicht nur die größte Frachtenbörse, sondern auch jeglichen Service im Bereich Sicherheit. Dank des features TC eMap sind Fahrzeuge und somit die Ladung auch ortbar, sofern des entsprechende Häkchen gesetzt wurde. Die wichtigsten Punkte, die nicht nur von der TimoCom sondern auch von Versicherern empfohlen werden:

–          Lieferdokumente und Personen kontrollieren

–          Von was für einer Email-Adresse kam der Auftrag?

–          Ist es ein Erstauftrag?

–          Versicherungsnachweis überprüfen

–          Ist das Fahrzeug ggf ortbar?

–          Wie hoch ist der Warenwert?

Für den Fall, dass Ladungen auf einem Rastplatz gestohlen werden könnten, sollten die Türen mit einem Türraumverschluß gesichert werden und/oder der Königszapfen mit einem Schloss. Zudem werden Alarmanlagen empfohlen. Sollte der Fahrer im Fahrerhaus schlafen oder sich dort aufhalten und ein anderer öffnet die Hängertür, so wird ihm dies direkt auf das Handy gesendet oder auf einem Display im Fahrerhaus angezeigt.

Augen und Ohren auf!