Autor: | Kategorie: Transport News |

Wie im letzten Blog geschrieben, gibt es heute Informationen zu neuen Methoden der Ladungssicherung, die auf den Ladungssicherungstagen vorgestellt wurden. Falsche oder unzureichende Ladungssicherung ist eine Gefahr und kann teuer werden. Teuer aus mehreren und einfachen Gründen: Wird die Ladung beschädigt, kann sie nicht mehr weiterverkauft werden. Passieren Unfälle, wird es ebenfalls teuer, da der Mitarbeiter ausfallen könnte und wenn die Polizei Mängel feststellt, wird ein Bußgeld fällig und die Lieferung verzögert sich.

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Laut GDV belaufen sich die Versicherungsschäden auf zwischen 200 bis 300 Millionen Euro. Eine stolze Summe wenn man bedenkt, dass ein Großteil wegfiele, wenn die Ladung richtig gesichert ist und somit weder Schäden noch Unfälle passieren. Der Fahrer ist in erster Hinsicht für die Ladungssicherung zuständig, da er Fahrzeugführer ist. Vor Antritt der Fahrt ist er verpflichtet die Sicherung der Ladung sowie die Lastverteilung zu kontrollieren. Zudem hat er die Pflicht die Sicherung nachzubessern, sollte beim Transport etwas verrutscht sein.

Unternehmen, die ihre Ladung verschicken, sind jedoch auch in der Pflicht, dem Spediteur zu sagen, wie die Ladung gesichert werden soll bzw. wie viel Sorge getragen werden muss. Verschiedene Firmen haben es sich zur Aufgabe gemacht, genau hier anzuknüpfen und passende Systeme und Hilfsmittel zur Ladungssicherung herzustellen. Im Fokus stehen natürlich auch die Sicherheit und der Komfort der Fahrer. Die Verletzungsgefahr ist bei manch Sicherung hoch. Die meisten Verletzungen passieren beim Festgurten der Zurrgurte oder wenn man sich verhebt: Hexenschuß, Bandscheibenvorfall etc. Hierfür gibt es den Guspako. Den Guspako? Den Gurtspannkontroller. Die Gurte werden gleichmäßig mit wenig Kraftaufwand festgezogen, wodurch weniger Verschleiß von Zurrmitteln, weniger Schäden an den Frachten und auch weniger krankheitsbedingte Ausfälle möglich werden.

Zusätzlich werden durch den Guspako die Gurte geschont. Gurte die folgende Mängel aufweisen dürfen nicht mehr benutzt werden.

  • Bei Garnbrüchen oder Garnschnitten im Längs- oder Quergewebe, die mehr als 10% des   Gewebes zerstören
  • Bei Beschädigungen tragender Nähte, bei Verformungen durch Reibungs- bzw. Strahlungswärme
  • Bei Anrissen, besonders Querrissen oder Kerben sowie bei Brüchen oder bedenklichen Korrosionserscheinungen, bzw. Schäden an Spann- oder Verbindungselementen
  • Bei mehr als 5% Aufweitung oder bei erkennbar bleibender Verformung im Hakenmaul

Damit die Ladung sicher auf den Paletten steht und festgezurrt ist, gibt es ebenfalls verschiedene Möglichkeiten. Für Fässer hat die Firma Rainer eine schnelle und sehr effektive Lösung gefunden: LASISTERN. Vorbereitet in 20 Sekunden und gesichert in 40 Sekunden. Ein Zeitsparendes und effektives System, da die Fässer durch ihr Eigengewicht und den Stern gehalten werden. Zudem bietet Rainer Sicherungslösungen für allerlei Transporte. Das Unternehmen Rothschenk hat sich auf das „Airbag“ Sicherungssystem spezialisiert.

Die besten Sicherungssysteme nutzen jedoch viel, wenn die Fahrer nicht geschult werden und unter hohem Druck stehen und wenig Zeit für die Sicherung und die nötigen Checks zur Verfügung haben. Hier finden Sie noch Informationen, wie Sie sich gegen Ladungsdiebstahl und Betrüger schützen können.

 

Quelle: rainer-gmbh.com, www.guspako.com, ladungssicherung.de