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Es ist soweit: der Quartalsbericht ist veröffentlicht worden und zeigt auf, dass sich im Vergleich zu letztem Jahr nicht allzu viel getan habe. Das Verhältnis zu Fracht- und Laderaum lag bei 54:46 und 2013 53:47. Es wurde jedoch mit viel mehr Fracht gerechnet, als am Ende zu Buche stand.

TraBaro

Die Märkte sind so unbeständig wie das Wetter an der See oder in den Bergen. Sieht es am Morgen wunderbar aus kann es in den nächsten Stunden schon stürmen, regnen und gewittern. Die Bewegungen an den Märkten sind sehr ähnlich. Voraussagen, was passieren wird, kann man nicht. Das Transportbarometer der Firma TimoCom wertet das Verhältnis Fracht- zu Laderaum in Echtzeit von den online gestellten Plattformen in ihrer Frachtbörse aus. So entsteht im zweiten Quartal ein Verhältnis von 52:48, also einem leichten Frachtüberschuss.

Im März konnte man das Verhältnis von 30:70 noch als mau bezeichnen. Der April belebte das Geschäft dann schlagartig und man hat gedacht, dass der Schwung in den Mai mitgenommen werden würde. Doch aufgrund von zahlreichen Feiertagen und dem Hochwasser in Osteuropa gab es einen Laderaumüberschuss. Eher untypisch für den Monat. Genauso wie der viele Regen.

„Tatsächlich war die Entwicklung des TimoCom Transportbarometers in den ersten beiden Monaten des 2. Quartals so für uns nicht vorherzusehen“, sagt Marcel Frings, Chief Representative der Frachtenbörse TimoCom. „Wir hatten damit gerechnet, dass es zu einem deutlichen Frachtüberschuss kommen würde, doch stattdessen sank der Anteil der Ladung im europäischen Transportmarkt um sechs Prozentpunkte.“

Für das nächste Quartal sind die Aussichten beständig. Da die Sommerferien und damit das altbekannte Sommerloch anstehen, wird nicht zu viel erwartet. Allerdings weist die Frachtenbörse der TimoCom ein Angebotsplus von 20% im Vergleich zum Vorjahr auf.

 

Quelle: Timocom.de