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Diese Aussage stammt von der Ministerpräsidentin NRW, Hannelore Kraft. Recht hat sie. Gerade aus diesem Grund müssen mehr und mehr Gelder für die Instandhaltung und den Ausbau von Straßen nach NRW fließen. Es gibt viele Verkehrsprojekte in NRW und Ministerpräsidentin Kraft setzt sich für eine schnelle Freigabe und gezielte Nutzung der Gelder aus Berlin ein.

Baustelle

Die Herzkammer der Logistik wird dauernd Schönheitsoperationen aber auch notwendigen Operationen unterzogen. Aufgrund fehlender Mittel oder mangels Personal werden viele Arbeiten verschoben. Schon immer sind die Kassen für Investitionen im Straßenbau leer gewesen, trotz sehr hoher Mauteinnahmen, die andere Wunden als Straßenlöcher zu versorgen scheinen. Gerade für Schlaglöcher oder Instandhaltungsarbeiten sind diese Einnahmen vorgesehen. Vielbefahrene Brücken wie die Rheinbrücke zwischen Köln und Leverkusen oder auch die Rheinbrücken der A59 bei Duisburg sind nicht nur sanierungsbedürftig sondern kurz vor dem Kollaps.

Seit Ende 2012 gibt es Einschränkungen auf der Rheinbrücke. Drei Monate war diese für alle Fahrzeuge über 3,5t gesperrt. Damit die Brücke bis zur Fertigstellung der neuen Brücke nicht noch einmal gesperrt werden muss, wurde das Tempolimit auf 60 km/h heruntergesetzt sowie Blitzeranlagen installiert. 2017 soll der Bau der neuen Brücke beginnen.

Drastischer ist die Lage im Ruhrgebiet. 2012 wurde die A40 für drei Monate in beide Richtungen gesperrt um aufwendige Arbeiten zu verrichten. Nun musste die A40 wieder gesperrt werden, da ein alter, einsturzgefährdeter Bergstollen gefunden wurde und nun mit Spezialbeton aufgefüllt wird. Hinzukommt, dass die Ausweichstrecken bereits überlastet sind und ab dem 1.Mai soll die A59 für 12 Wochen in Fahrtrichtung Düsseldorf zwischen dem Autobahnkreuz Duisburg und dem Autobahnkreuz Duisburg-Nord gesperrt. Die Berliner Brücke muss saniert werden.  Vom 19. Juli bis zum 2. Oktober wird dann die Gegenfahrbahn vollgesperrt.

Pendler und Transporteure werden zusätzlich auf die Probe gestellt, wenn ab dem 2. Mai  das Autobahnkreuz Neuss-West für sieben Wochen in Fahrtrichtung Köln gesperrt wird. Von der Gegenrichtung ist die Autobahn einspurig befahrbar. Gegen Ende der dortigen Bauzeit sollen noch die Anschlussstelle Neuss-Holzheim und die Verbindung aus Neuss auf die A46 in Richtung Heinsberg gesperrt werden. Umleitungen sind eingerichtet.

Hoffen wir, dass das Ruhegebiet und die Umgebung keinen Herzinfarkt bekommen.

 

Quelle: rp-online.de, strassen.nrw.de