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„Erhalt geht vor Neubau“ sagte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt zum Thema Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur. Ein Sonderprogramm gegen den Verfall von Brücken auf Autobahnen und Bundesstraßen wird eingerichtet. Marode Brücken sollen bis 2017 saniert werden.

1,06 Milliarden Euro sind im Topf und sollen in marode Brücken und Straßen investiert werden. In NRW müssen die Rheinbrücke der A1 bei Leverkusen, die Brücke der A57 bei Dormagen und die A3 Querung am Autobahnkreuz Hilden dringend und schnell saniert werden. NRW-Verkehrsminister Groschek schätzt den finanziellen Bedarf für 320 Brücken in NRW auf 4,5 Milliarden Euro. Doch nicht nur in NRW ist Sanierungsbedarf auch im Norden der Republik.

Das NRW-Verkehrsministerium sieht dem Sonderprogramm skeptisch entgegen, da nur ein Teil der Summe, vielleicht 200 Millionen Euro, in NRW ankäme. Ein Tropfen auf dem heißen Stein, wie Arndt Klocke, Verkehrsexperte der Grünen im Düsseldorfer Landtag findet.

Ein Tropfen auf dem heißen Stein wohl, jedoch ein Anfang.

 

quelle: rp-online.de