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Der österreichische Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) plant eine Obergrenze für die Spritpreise in den Sommerferien. Gegenüber der „Kleinen Zeitung“ äußert er sich kritisch über die hohen Spritpreise an Feiertagen, wie zuletzt an Ostern. Solche Rekordpreise sollen zukünftig durch die Einführung eines Preiskorridors der Vergangenheit angehören. Der Preiskorridor solle, so Mitterlehner, anhand objektiver Kalkulationsgrundlagen festgelegt werden und für die Ölkonzerne verbindlich sein.

Mitterlehner äußerte gegenüber der „Kleinen Zeitung“ seine Enttäuschung darüber, dass die Ölkonzerne offenbar keine Sensibilität für die Stimmungslage in der Bevölkerung besäßen. Ein entsprechender Gesetzentwurf soll dem Parlament in Kürze vorgelegt werden, berichtet die Zeitung „Österreich“. Gelten sollen die Preiskorridore jedoch nur an verlängerten Wochenenden, Feiertagen und in der Ferienzeit. Eine grundsätzliche gesetzliche Regelung für die Spritpreise lehnt der Minister jedoch ab. Dies verstoße gegen die Erwerbsfreiheit und gefährde den Wettbewerb zwischen den Tankstellen.