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Seit dem 1.Mai 2014 ist die A59 im Duisburger Raum gesperrt. Grund hierfür sind zahlreiche Sanierungsarbeiten die zu Beginn gut voran kamen. Anfang Juli wurde nun mitgeteilt, dass sich Arbeiten verzögern würden und somit der geplante Ablauf nicht eingehalten werden kann.

Baustelle

Als die Berliner Woche Ende Juni nochmals überprüft wurde, wurden gravierendere Mängel als vermutet festgestellt. Der Stahlüberbau der Berliner Brücke weist Schäden auf, mit denen so nicht gerechnet wurde. Zahlreiche Risse und Rost wurden festgestellt. Diese Sanierungsarbeiten waren bisher nicht im Auftrag vermerkt. „Durch den zusätzlichen Aufwand werden sich auch die Gesamtkosten der Arbeiten erhöhen“, sagte gestern Bernd Löchter, Pressesprecher von Straßen.NRW. Die Summe des Bauprojektes wurde mit 51 Millionen Euro beziffert.

Momentan ist die Fahrtrichtung Düsseldorf gesperrt und gemäß Zeitplan sollte diese auch am 13. Juli wieder freigegeben werden. Zwischen dem 14. und 18. Juli 2014 sollten dann beide Fahrtrichtungen wieder freigegeben werden. Informationen, ob sich die Freigabe auch verzögert liegen noch nicht vor. Ab dem 19. Juli ist dann die Fahrrichtung Dinslaken gesperrt. Da die Arbeiten sich um mindestens zwei Wochen verschieben werden, wird ein Abschluss des Projektes für Ende Oktober angepeilt, bevor die sogenannte Schlechtwetterperiode beginnt.

Gearbeitet wird weiterhin im Zwei-Schichtbetrieb von 6-22 Uhr. Beteiligt sind rund 60 Unternehmen die auch parallel arbeiten. Die Pendler haben sich auf die Beeinträchtigungen bisher einstellen können. Der ÖPNV in Duisburg und Umgebung wurde verstärkt, dass Pendler vermehrt auf Busse und Bahnen umsteigen können.

 

quelle: rp-online.de, strassen.nrw.de