Autor: | Kategorie: Transport News |

Traton, die Volkswagen-Lkw-Tochter, hat es nach einem verschobenen Start an die Börse geschafft. Die fast 58 Millionen Aktien wurden zu 27 Euro platziert, was einer unteren Preisspanne entspricht. Der Ausgabepreis der Dachgesellschaft, bestehend aus MAN und Scania, wurden mit 13,5 Milliarden Euro bewertet. Erhofft wurden aber bis zu 24 Milliarden.

Mit dem Börsengang nimmt VW mit seiner Tochtergesellschaft 1,55 Milliarden Euro ein. Das sind rund 400 Millionen weniger als anvisiert. Zeitweise fielen die Papiere sogar unter den Ausgabekurs auf 26,60 Euro je Aktie zurück.

Im März hatte VW den Börsengang noch zurückgezogen. Grund war das schwache Börsenumfeld. Vor einem Monat wurde in der Hauptversammlung der Börsengang dann angekündigt. Die in München beheimatet TRATON verfügt nach dem Börsengang über eine eigene Akquisitionswährung. Insider gehen davon aus, dass TRATON-Chef Andreas Renschler, den amerikanischen Hersteller „Navistar“ übernehmen will. TRATON ist bereits mit 17 Prozent an dem US-Unternehmen beteiligt. Im größten Nutzfahrzeugmarkt, der USA, ist man micht sehr stark vertreten. Vor allem Europa und in Südamerika ist TRATON aktiv.

TRATON AG

Die TRATON SE ist eine Tochtergesellschaft der Volkswagen AG und gehört mit ihren Marken MAN, Scania, Volkswagen Caminhões e Ônibus und RIO zu den weltweit führenden Nutzfahrzeugherstellern. Im Jahr 2018 setzten die Marken der TRATON GROUP insgesamt rund 233.000 Fahrzeuge ab. Das Angebot umfasst leichte Nutzfahrzeuge, Lkw und Busse, die an 29 Standorten in 17 Ländern produziert werden. Zum 31. Dezember 2018 beschäftigte das Unternehmen in seinen Nutzfahrzeugmarken weltweit rund 81.000 Mitarbeiter. Die Gruppe hat den Anspruch, den Transport neu zu erfinden – mit ihren Produkten, ihren Dienstleistungen und als Partner ihrer Kunden.

 

Bildquelle: TRATON AG