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Die Zahl der Verkehrstoten sinkt kontinuierlich von Jahr zu Jahr. 2013 kamen insgesamt 3340 Menschen auf deutschen Straßen ums Leben. Durchschnittlich sterben 9 Personen pro Tag auf deutschen Straßen. Die Zahl ist immer noch zu hoch aber bereits im einstelligen Bereich. Die meisten sterben bei Unfällen auf Autobahnen.

Lass dich nicht ablenken

Im letzten Artikel haben wir gelesen, dass die französischen Autobahnen sicherer und die Fahrer entspannter geworden sind. Die Zahl der tödlichen Unfälle konnte bei unseren Nachbarn innerhalb von zehn Jahren halbiert werden. In Deutschland sinkt die Zahl der Verkehrstoten stetig, jedoch verschieben sie sich auch. Seit den Aufzeichnungen in den fünfziger Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten auf den niedrigsten Stand gesunken.

Die Zahl der zugelassenen Fahrzeuge steigt stetig an. 1991, also vor 23 Jahren, gab es etwa 38,2 Millionen Kraftfahrzeuge während 2013 schon über 54,5 Millionen Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen unterwegs gewesen sind. Im vergangenen Jahr wurden 2,4 Millionen Unfälle aller Grade gezählt. Den größten Teil machen einfache Blechschäden aus, die beim Rückwärtsfahren, Einparken oder Abbiegen passiert sind.

Traurig hingegen immer noch, ist die Zahl der tödlich verunglückten Verkehrsteilnehmer. Gründe hierfür sind Alkohol am Steuer und überhöhte Geschwindigkeit. Dennoch wurde diese Zahl deutlich verringert. Neue Technik sowie die Ausstattung der Fahrzeuge schützen die Verkehrsteilnehmer bei Unfällen. So sank auf die Zahl der Verletzten um wenige Prozentpunkte.

2014 ist bisher ein schwarzes Jahr. In den ersten vier Monaten starben bereits 941 Menschen.

 

Quelle: süddeutsche.de, spiegel.de